Lange und anstrengende Wanderungen, die den Zeitraum von Frühjahr bis Herbst umfassen, liegen dieser Arbeit zugrunde. Einzig ausgerüstet mit einer Videokamera, ohne weitere Hilfsmittel zog Martin Walch bergauf und bergab.
Der Videoloop PRÄTTIGAUER WANDERSMANN, entstanden aus einem zeitintensiven und langsamen Prozess, wird zu einem medialen Rundlauf durch das PRÄTTIGAU. Er schafft eine Komprimierung von Raum und Zeit, von Berg und Tal, zoomt sich mit kaum fassbaren Zeitsprüngen durch die Luft.
Es entsteht eine humorvolle und zugleich symbolhafte Collage über die Schnelllebigkeit unseres Daseins, die die Dimensionen unserer Erlebnis- und Wahrnehmungsfähigkeit anspricht.
Der PRÄTTIGAUER WANDERSMANN der formal wie beschrieben aufgebaut ist, wird als Endlosschleife gezeigt. Ein Durchlauf dauert in etwa 15 Minuten. der rasant-hektische und „hakenschlagende“ Lauf (-Flug) durchs Prättigau ist teilweise mit einem Gespräch zwischen Martin Walch und Peter Trachsel hinterlegt. D.h. Peter Trachsel agiert als eine Art „Informant“ hinter den Kulissen.
Freitag, 18. März 2011
Der Film von Martin Walch
Donnerstag, 24. Februar 2011
prättigauer wandersmann
Mittwoch, 5. Januar 2011
Sonntag, 12. Dezember 2010
Freitag, 10. Dezember 2010
dieHasena auf Vortragstour
ÖFFENTLICHE VORTRAGSREIHE / HERBSTSEMESTER 2010/11 ORT: INSTITUT KUNSTTheodor Baerwart Schulhaus - Aula - Mittwoch - 17.30 UhrOffenburgerstr.1 - 4057 Basel
15.12.10
Peter Trachsel, Dalvazza/GR:
Die Hasena, Strategien im ländlichen Raum
15.12.10
Peter Trachsel, Dalvazza/GR:
Die Hasena, Strategien im ländlichen Raum
Donnerstag, 4. November 2010
weitere Schritte zum letzten Hemd

trocknen "Röschnen" des Flachses
das Brechen des Flachses
die Faser "Babeli" zum Spinnen
...Nicht nur die Prozedur und die Sprache sind mir geblieben, auch die starke Musikalität der Abläufe. Jeder hat seinen Rhythmus und ich denke man könnte eine ganze Komposition aus den einzelnen Arbeitsschritten und ihren Klängen machen. „Ho hupp“ wie die Kursleiterin sagte, und der Flachs ist geraufft. Zag, zag, zag, zag, und abwechselnd schlägt und zieht man den Flachs zu zweit, einander gegenüberstehend in einem regelmässigen Rhythmus, der mit der Übung auch stets etwas schneller wird, über den Riffelkamm. Dann braucht der Flachs etwas Ruhe und beim Taurösten bleibt „d'Wurzle mitem Bode verbunde“. Jetzt wird er wieder geweckt, so erklingen laut die Brechböcke und nach dem schönmachenden streicheln über den Hechel kommt der Rhythmus der drehenden Spinnräder; erst stockend, doch nach zwei Tagen Übung erfüllt der Klang den Raum: ratata,ratata,ratata,ratata. Und mich erfüllte es mit Stolz am Ende zwei Fadenknäuel nach Hause bringen zu können und zu sagen, das hab alles ich gemacht, von B bis Z oder von Flachs bis Leinen.
Etna Krakenberger
Montag, 13. September 2010
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