Freitag, 27. Juli 2012
eine reise
vom 23. - 26. Juli war die Hasena auf der Dokumenta (13) in Kassel. Leicht verwirrt mit einem Kopf voller Fragen ist sie wieder in Dalvazza angekommen. Jetzt wird das "Buch der Bücher", der Katalog, nach ersten Antworten durchsucht, genauso wie die 100 Notizen oder mindestens Teile davon.
Mittwoch, 11. Juli 2012
Kulturinitiativen im öffentlichen Raum
27. - 30. September
In Zusammenarbeit mit der Kulturvernetzung NÖ, Büro Weinviertel veranstaltet
FLUSS ein Symposion, das den Sinn hat, die seit 2004 präsentierten
Kulturinitiativen im ländlichen Raum, gemeinsam mit einigen zusätzlichen
ReferentInnen zu vernetzen. Ziel ist ein Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen,
der zu einer dauerhaften Plattform führen soll, auf der sich die
ProtagonistInnen dieser Initiativen begegnen und gegenseitig informieren können.
Gemeinsame Problematiken sollen genauso herausgearbeitet werden und Thema sein,
wie die unterschiedlichen Bedürfnislagen jedes/r einzelnen.Die öffentliche Schlusspräsentation des Symposiums (im Museumsquartier Wien und in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift EIKON) dient dazu, ein Bewusstsein für avancierte und international vorzeigbare Kulturarbeit im ländlichen Raum zu schaffen, und sie zu dem Selbstbewusstsein zu führen, die sie verdient.
Moderiert, geleitet und begleitet wird dieses
Symposium von Peter Trachsel.
Das Symposium findet von 27.9. - 29.9.2012 in Wolkersdorf im
Weinviertel / Österreich statt, die Abschlusspräsentation am 30.9.2012 um 10:30
im Museumsquartier Wien, quartier 21, Raum D.
Dorferhebung
Sonntag 21. Juli 19.00 Uhr
das Museum in Bewegung ist Gast im hiddenmuseum in
A-Fraxern.
sie sind herzlich eingeladen am 21.Juli 2012 den Gasttag im hiddenmuseum mit zu feiern!
Johannes E.
Trojer
Dorferhebung
Eine Ausstellung
zu innovativen Kulturprojekten im ländlichen Raum
Heutige
Vorstellungen des Regionalen verdanken sich der Entgrenzung, sei es durch den
Verkehr, die globale Marktwirtschaft oder neue Kommunikationstechnologien.
Regionen erfinden sich neu im Zuge der Etablierung „totaler Landschaften“, die
sich dadurch charakterisieren lassen, dass es zunehmend gleichgültiger wird, wo
man sich gerade befindet: überall dasselbe Essen, dieselbe Architektur,
dieselben Einkaufszentren, dieselben Programme. Im Kulturbereich müsste man
diskutieren, in welche Richtung es sich zu arbeiten lohnt. Manche Engagements
müssten zur Disposition gestellt werden. Dies gilt etwa für Heimat- und
Ortsmuseen, die zumeist vom Geist vergangener Jahrzehnte geprägt sind. Manche
dieser Museen versuchen der drohenden Sinnentleerung mit regionaler Kunst zu
begegnen. Das überzeugt nur sehr selten. Welchen Sinn macht es, ein ländliches
Publikum in einem ehemaligen bäuerlichen Objekt mit zumeist zweitklassiger Kunst
zu bedienen, hat man heute doch dank Mobilität keine Mühe mehr, im Umkreis von
einer Stunde sehr gute Kunst zu sehen? Es macht keinen Sinn, größere Museen oder
gar Kunsthallen zu kopieren, mangelt es doch an Geld, an Infrastruktur, an
geeigneten Räumen und so fort. Das Potenzial von Kunstprojekten im ländlichen
Raum, und dieses ist zweifellos vorhanden, ist an anderer Stelle zu suchen. Wenn
jemand zu nennen ist, der sich bereits früh mit diesbezüglichen Fragen
beschäftigt hat, dann Johannes E. Trojer, der im abgelegenen Osttiroler
Villgratental über lange Jahre so etwas wie ein kulturelles Regionalprojekt
betrieben hat, freilich ohne seine Arbeit als solches zu bezeichnen. Deshalb
widmet das HIDDEN MUSEUM ihm die diesjährige
Sommerausstellung.
Die Ausstellung
ist in der Zeit vom 7. Juli – 5. August ganztägig
zugänglich
47°19’11“
nördlicher Breite 9°41’2“ östlicher Breite
0664/5514528
0664/1574856
GÄSTE:
Sa 7. Juli, 19.
Uhr: Johanna und Ossi Kollreider singen, sprechen spielen Johannes E.
Trojer
Sa 21. Juli, 19 Uhr: Peter Trachsel: Museum in
Bewegung
Sa 4. August, 19
Uhr: „Eine Sennhütte als Schule und was daraus folgte“.
Augustin Jagg
liest Franz Michael Felder
ein Fest für Küblis
Sonntag 15. Juli 2012 ab 11.oo Uhr auf dem Dorfplatz, CH-7240 Küblis, Ein Fest für Küblis von und mit Hans Raimund.
bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Mehrzwecksaal statt
bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Mehrzwecksaal statt
Begrüssung
Das BURGENLAND
1. historisch,
geografisch, touristisch… persönlich
2. kulinarisch
Grammelpogatscherln,
Salzstangen, Mohnstrudel/Nussstrudel; Zweigelt, Blaufränkisch, Gemischter Satz…
3. literarisch
(Lesungen, Tondokumente)
Minderheiten:
Juden, Kroaten, Roma, Heanzn
Kinderliteratur
(Erwin Moser, Heinz Janisch)
Zeitgenössische
Autoren (Clemens Berger, Gertrud Zelger-Alten, Hans Raimund…)
4. musikalisch
Tamburizza,
Roma-Musik, Carl Goldmark, Jenö Takacs…
Donnerstag, 3. Mai 2012
Versteigerung
Sonntag 20. Mai
Im Labor der RUWA Holzbau, Dalvazza, CH-7240 Küblis
Im Labor der RUWA Holzbau, Dalvazza, CH-7240 Küblis
32 Jahre Hasena bedeutet nicht nur eine grosse Menge an Kulturvermittlung
sondern auch eine grosse Abnützung der Infrastruktur wie PC, Kopierer und all
die anderen Büromaschinen. Schön wäre es, wenn diese noch heuer ersetzt werden
könnten. Um dieses in die Realität überführen zu können ist ein Kapital von
mindestens 5000.- Sfr. notwendig. Mit Ihrer Hilfe schaffen wir das. Nehmen Sie
teil an der Versteigerung von wunderbaren Kunstwerken und die Hasena wird Sie
auch in den nächsten Jahren mit Kultur verwöhnen können.
Donnerstag, 16. Februar 2012
das Museum in Bewegung durchwühlt Chur
ein Projekt für und mit dem THEATER CHUR
"das Museum in Bewegung durchwühlt Chur"
Oktober 2012 bis Mai 2013
Vorgehen:
Wöchentlich oder alle 14 Tage kriechen eine oder mehrer Wühlmäuse durch die Stadt und intervenieren* in der einen oder andern Weise. Laut oder leise. Wühlmäuse sind. Musiker, Filmer, Performer, Literaten, Archithekten usw.
z.B.: Yost Wächter, Birgit Kempker, Boris Nieslony, Bernhard Kathan, Kornelia Bruggmann, Hans Raimund, Georg Friedrich Haas, Charlotte Gohs u.a.m.
Mit den Sinnen der Andern
Das Museum in Bewegung durchwühlt Chur
Für einmal versteckt sich die Kunst nicht in einer Galerie oder einem Museum. Sie kommt zu den Menschen, in Churs Alltag, auf Strassen und Plätze, bewegt die Sicht des scheinbar Gewohnten, fliesst, sprudelt, geht, pilgert, kommt der vermeintlichen Normalität dazwischen, schweift umher. Mit dem Projekt „Ein Museum in Bewegung“ realisiert die Hasena für das und mit dem THEATER CHUR eine interdisziplinäre künstlerische Arbeit, die vom Oktober 2012 bis Mai 2013 über eine ganze Theatersaison läuft.
Wöchentlich oder alle vierzehn Tage kriechen eine oder mehrere urbane Wühlmäuse durch die Stadt und intervenieren in der einen oder anderen Weise, zeigen neue Blickwinkel auf, öffnen unvermutete Perspektiven. Wühlmäuse sind Musiker, Filmer, Performer, Literaten, Architekten wie Yost Wächter, Birgit Kempker, Boris Nieslony, Bernhard Kathan, Kornelia Bruggmann, Hans Raimund, Georg Friedrich Haas, Charlotte Gohs, uam. Kulturschaffende, die seit längerem mit der Hasena, dem Institut für den fliessenden Kunstverkehr in Dalvazza zusammenarbeiten. Eine handverlesene Crew zeitgenössischer Denkerinnen und Gestalterinnen, die vom Alltag ausgehend verändernd, transformierend, bewusstseinsbildend, Sichtweisen erweiternd in den Alltag eingreifen.
Beim Wühlen tritt Verborgenes zutage, was wir bisher nicht sahen oder sagten, wird offenbar. Was uns bekannt erschien, zeigt unvertraute Seiten, vermeintlich Statisches ver-rückt, verschiebt, bewegt sich, selbst Berge und Gebäude tanzen, die Sicht vibriert, wankt, schwankt, doch entgegen unseren Befürchtungen, die Orientierung zu verlieren, schärft sich der Blick, wird plastischer, umfassender, klarer. Das Ganze, von innen, aussen, von vielen Seiten betrachtet weitet sich zu einer oszillierenden multidimensionalen Fülle, in der unaufhörlich Ueberraschendes sich zeigt. Die Wirklichkeit, sich von Augenblick zu Augenblick verändernd, ist nie restlos zu beschreiben oder zu erfassen, sie lässt sich nicht fixieren, aber vielleicht bergen in jener Offenheit, die nicht festhält, was sich bewegen will, in dieser entgrenzenden Klarheit, die Raum gibt, Raum ist für das sich Ereignende.
Dass Dasselbe, von verschiedenen Menschen erlebt und betrachtet sehr verschieden erscheint, wir immer Neues entdecken in der Begegnung mit den Sichtweisen der Anderen, macht diese Arbeit in Bewegung zu einer Einladung, Chur ganz anders, in einer Vielzahl von Variationen zu erleben, Standpunkte zu überschreiten, scheinbar Festes als Fliessendes zu erfahren. Und mit einem Mal werden sich dem einen oder der anderen die Grenzen verschieben: er oder sie wird selber zur Wühlmaus, tauscht Informationen und Erkenntnisse aus, beginnt sich als einen Teil des Museums in Bewegung wahrzunehmen, das ganz Chur und weitere Bewusstseinsräume enthält.
Der Hasena und dem THEATER CHUR seien viele wache Passantinnen gewünscht, die auf den Dialog eintreten und so den Erfahrungsraum des Instituts für den fliessenden Kunstverkehr erweitern. Peter Trachsel, Gründer und Leiter der Hasena, freut sich, Kunst im Dazwischen, in Begegnung und Wechselspiel fliessen zu lassen. Kunst als Bewegung, als Unterwegsssein zu verstehen, sie in seiner eigenen Wahrnehmung und jener der anderen zu orten ist eine der Facetten dieses vielschichtigen, vielsichtige Blickweisen öffnenden Projekts.
Thomas G. Brunner
"das Museum in Bewegung durchwühlt Chur"
Oktober 2012 bis Mai 2013
Vorgehen:
Wöchentlich oder alle 14 Tage kriechen eine oder mehrer Wühlmäuse durch die Stadt und intervenieren* in der einen oder andern Weise. Laut oder leise. Wühlmäuse sind. Musiker, Filmer, Performer, Literaten, Archithekten usw.
z.B.: Yost Wächter, Birgit Kempker, Boris Nieslony, Bernhard Kathan, Kornelia Bruggmann, Hans Raimund, Georg Friedrich Haas, Charlotte Gohs u.a.m.
Mit den Sinnen der Andern
Das Museum in Bewegung durchwühlt Chur
Für einmal versteckt sich die Kunst nicht in einer Galerie oder einem Museum. Sie kommt zu den Menschen, in Churs Alltag, auf Strassen und Plätze, bewegt die Sicht des scheinbar Gewohnten, fliesst, sprudelt, geht, pilgert, kommt der vermeintlichen Normalität dazwischen, schweift umher. Mit dem Projekt „Ein Museum in Bewegung“ realisiert die Hasena für das und mit dem THEATER CHUR eine interdisziplinäre künstlerische Arbeit, die vom Oktober 2012 bis Mai 2013 über eine ganze Theatersaison läuft.
Wöchentlich oder alle vierzehn Tage kriechen eine oder mehrere urbane Wühlmäuse durch die Stadt und intervenieren in der einen oder anderen Weise, zeigen neue Blickwinkel auf, öffnen unvermutete Perspektiven. Wühlmäuse sind Musiker, Filmer, Performer, Literaten, Architekten wie Yost Wächter, Birgit Kempker, Boris Nieslony, Bernhard Kathan, Kornelia Bruggmann, Hans Raimund, Georg Friedrich Haas, Charlotte Gohs, uam. Kulturschaffende, die seit längerem mit der Hasena, dem Institut für den fliessenden Kunstverkehr in Dalvazza zusammenarbeiten. Eine handverlesene Crew zeitgenössischer Denkerinnen und Gestalterinnen, die vom Alltag ausgehend verändernd, transformierend, bewusstseinsbildend, Sichtweisen erweiternd in den Alltag eingreifen.
Beim Wühlen tritt Verborgenes zutage, was wir bisher nicht sahen oder sagten, wird offenbar. Was uns bekannt erschien, zeigt unvertraute Seiten, vermeintlich Statisches ver-rückt, verschiebt, bewegt sich, selbst Berge und Gebäude tanzen, die Sicht vibriert, wankt, schwankt, doch entgegen unseren Befürchtungen, die Orientierung zu verlieren, schärft sich der Blick, wird plastischer, umfassender, klarer. Das Ganze, von innen, aussen, von vielen Seiten betrachtet weitet sich zu einer oszillierenden multidimensionalen Fülle, in der unaufhörlich Ueberraschendes sich zeigt. Die Wirklichkeit, sich von Augenblick zu Augenblick verändernd, ist nie restlos zu beschreiben oder zu erfassen, sie lässt sich nicht fixieren, aber vielleicht bergen in jener Offenheit, die nicht festhält, was sich bewegen will, in dieser entgrenzenden Klarheit, die Raum gibt, Raum ist für das sich Ereignende.
Dass Dasselbe, von verschiedenen Menschen erlebt und betrachtet sehr verschieden erscheint, wir immer Neues entdecken in der Begegnung mit den Sichtweisen der Anderen, macht diese Arbeit in Bewegung zu einer Einladung, Chur ganz anders, in einer Vielzahl von Variationen zu erleben, Standpunkte zu überschreiten, scheinbar Festes als Fliessendes zu erfahren. Und mit einem Mal werden sich dem einen oder der anderen die Grenzen verschieben: er oder sie wird selber zur Wühlmaus, tauscht Informationen und Erkenntnisse aus, beginnt sich als einen Teil des Museums in Bewegung wahrzunehmen, das ganz Chur und weitere Bewusstseinsräume enthält.
Der Hasena und dem THEATER CHUR seien viele wache Passantinnen gewünscht, die auf den Dialog eintreten und so den Erfahrungsraum des Instituts für den fliessenden Kunstverkehr erweitern. Peter Trachsel, Gründer und Leiter der Hasena, freut sich, Kunst im Dazwischen, in Begegnung und Wechselspiel fliessen zu lassen. Kunst als Bewegung, als Unterwegsssein zu verstehen, sie in seiner eigenen Wahrnehmung und jener der anderen zu orten ist eine der Facetten dieses vielschichtigen, vielsichtige Blickweisen öffnenden Projekts.
Thomas G. Brunner
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Bündner Kunstmuseum
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